Einsatz für Gruppe „Technik und Sicherheit“

Fotos: DRK Ortsverein Ravensburg.

Wegen Umbauarbeiten in der Trafostation der Technischen Werke Schussental (TWS) im Bereich des DRK-Zentrums Ravensburg an der Ulmer Straße wurde am Samstag die komplette Stromversorgung des Gebäudekomplexes unterbrochen. Diese „einmalige“ Gelegenheit wurde seitens des DRK genutzt, um ausgiebige Realtests an der hauseigenen Stromversorgung im Zusammenhang mit der Notstromversorgung durchzuführen.

Zur redundanten Absicherung und für Kontrollgänge im Gebäudekomplex war die Fachgruppe „Technik und Sicherheit“ des DRK Ravensburg vor Ort. Um kurz nach 13 Uhr war es schließlich soweit: Die TWS schaltete die Stromversorgung komplett ab. Das Licht ging aus, das hauseigene Notstromaggregat startete und versorgte die Gebäude im Notbetrieb. Während der Umschaltphase wurde die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben durch ihr USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) weiterversorgt. Die Kollegen der Leitstelle nutzten den Umstand, ausgiebige Systemtests durchzuführen, um möglichst weitere Versorgungslücken zu erkennen. Seitens des DRK Ortsvereins Ravensburg waren zwei Ersatzstromerzeuger und sieben Einsatzkräfte involviert. Ab 17:30 Uhr waren die Umbauarbeiten soweit abgeschlossen, dass mit dem Rückbau der Ersatzsysteme begonnen werden konnte.

Zusammen mit Martin Weber und Roland Mecking von der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben erfolgte eine Nachbesprechung. Martin Weber nutze die Gelegenheit um sich bei den Teilnehmern für die überaus kompetente Unterstützung bei der Übung sowie für Einsätze, welche das gesamte Jahr über zur Sicherheit der Bevölkerung geleistet werden, zu bedanken. Einsatzleiter Mathias Beier vom DRK Ravensburg dazu: „Es war eine angenehme Zusammenarbeit. Für uns war es zudem eine willkommene Möglichkeit, neue Mitglieder in das Thema Stromeinspeisung zu unterweisen“.

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