Rutenfestbilanz 2019

Foto: Alfred Mühlegg.

Nachdem das Rutenfest 2019 Geschichte ist, kann der DRK-Ortsverein Ravensburg Bilanz ziehen. Wie jedes Jahr war das DRK Ravensburg mit zwei Wachen im Bereich des Kuppelnau-Vergnügungsparks vertreten und zwar von Freitag, 19. Juli, bis Dienstag, 23. Juli, jeweils ab Nachmittag bis nachts gegen 1 Uhr. Am Samstag und Sonntag war zusätzlich noch die mobile Wache vor dem Waaghaus besetzt. Am Samstag, 28. Juli, standen bis zum verregneten Ende bei der Veitsburg ebenfalls Einsatzkräfte in Bereitschaft. In allen Einsatzorten waren bis Dienstagabend 255 Personen zu versorgen. Beim Festzug gab es 15 hilfsbedürftige Personen, darunter Betroffene mit Kreislaufkollaps und Schlaganfall. Zur Sicherheit der Festbesucher waren beim Festzug 46 Personen eingesetzt – darunter 3 Notärzte – und 11 Autos und ein Motorrad am Festzugsweg verteilt. Am Rutenmontag wurden allein auf den Wachen 55 Betroffene versorgt. Der Schwerpunkt während des ganzen Festes lag bei 167 chirurgischen Hilfeleistungen, gefolgt von 59 internistischen Notfällen und 27 Fällen von Alkoholmissbrauch. In die Klinik mussten 48 Patienten mit Krankenwagen oder Rettungswagen, teilweise mit Notarzt transportiert werden.

Es ist ein logistischer Kraftaufwand, 222 Dienste mit Personal zu füllen. Deshalb ist die Leitung der DRK-Bereitschaft Ravensburg dankbar, dass sie in allen Bereitschaften des DRK-Kreisverbands Ravensburg ein offenes Ohr findet, wenn es um die Besetzung von Wachen oder Fahrzeugen geht.

Das Angebot der Kinder-Armbänder scheint sich herumgesprochen zu haben. In der Zeit nach dem Springen waren sonst immer weinende Kinder zur Wache gebracht worden, weil sie die Eltern nicht mehr fanden. Nur ein Kind wurde am Sonntagnachmittag intensiv gesucht, das von den Eltern vermisst wurde. Die Fahrradstaffel der DRK-Bereitschaft Ravensburg konnte das Kind ermitteln und den glücklichen Eltern übergeben. Ein anderes Kind wurde am Sonntag von einer Frau zur Kuppelnauwache gebracht, die sich rührend um den ca. 5-Jährigen kümmerte, bis sich die Eltern auf der Wache nach ihrem Kind erkundigten.

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