Suchaktion an der Oberschwabenklinik

Foto: Alfred Mühlegg

Am Dienstag, 21. Juli 2015, wurde um 12 Uhr von der Integrierten Leitstelle Oberschwaben ein Großalarm ausgelöst. Grund war die Suche nach einem 70-jährigen Patient der Oberschwabenklinik St. Elisabeth, der seit Montag vermisst wurde. Nachdem für eine effektive Suche mehr Einsatzkräfte des Roten Kreuzes sinnvoll waren, wurde der Alarm auf die 2. Einsatzeinheit ausgeweitet. Insgesamt haben 55 ehrenamtliche Mitglieder der Schnelleinsatzgruppen (SEG), der Helfer-vor-Ort-Gruppen und der Rettungshunde-Bereitschaft Ravensburg die DRK-Einsatzfahrzeuge besetzt und waren zum Sammelplatz beim Hubschrauber-Landeplatz gefahren. Unter der Leitung von Kreisbereitschaftsleiterin Cornelia Ammedick und Zugführer Matthias Lang wurden Viererteams mit Mitarbeitern der OSK auf die Suche in der Klinik und außerhalb der Klinik geschickt. Die Rettungshunde hatten die Spur des Patienten aufgenommen, aber irgendwann verloren. Bei 33 Grad Celsius war der Einsatz körperlich belastend und unbefriedigend, weil bis zum Ende gegen 15 Uhr der Patient noch nicht gefunden wurde. Doch noch am gleichen Abend entdeckte ein Passant den Betroffenen an einer Ravensburger Bushaltestelle und informierte die Polizei. Die Polizei übernahm den Patient und brachte ihn in die Notaufnahme der Oberschwabenklinik St. Elisabeth. HIer herrschte große Erleichterung über den Ausgang der Situation.

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