Großeinsatz bei SommerTagTraum

Rekordverdächtige Temperaturen bescheren dem DRK Ravensburg über 100 Patienten

Foto: DRK Ravensburg

Am Samstag, den 4. Juli 2015, fand der SommerTagTraum mit David Guetta auf dem Freigelände der Oberschwabenhalle und ab 22 Uhr in der Oberschwabenhalle statt. Ab 11 Uhr bis zum folgenden Tag um 5 Uhr wollten sich etwa 15.000 Besucher amüsieren. Über 30 Einsatzkräfte mit drei Notärzten reichten nicht aus, um dem Massenansturm der Patienten gerecht zu werden. Über die SEG (Schnelleinsatzgruppe) des DRK Ortsvereins Ravensburg wurden kurzfristig 15 zusätzliche Einsatzkräfte alarmiert und kümmerten sich um die Patienten, die bereits teilweise in der Oberschwabenhalle behandelt wurden.
Die Patienten klagten über Kreislaufbeschwerden und hitzebedingte Erkrankungen. Einige davon wurde zur weiteren Behandlung in die nahegelegenen Krankenhäuser gebracht.
Eine sehr gute Versorgung mit Wasser, teilweise über sogenannte „Vernebler“ halfen den Besuchern, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Die Organisation war in diesem Jahr sehr gut“ sagt DRK-Bereitschaftsleiterin Cornelia Ammedick. Auch die Zusammenarbeit mit Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr sowie Veranstalter und Oberschwabenhallen GmbH klappte reibungslos.
Die subtropischen Temperaturen machte allerdings nicht nur den Partygängern zu schaffen. Auch die Einsatzkräfte standen vor einer großen Herausforderung und einen der „heißesten Einsätze“, die das DRK Ravensburg je hatte. Der SWR bedankte sich bei den Freiwilligen mit roten Strohhüten, das Rot ganz in der Farbe des Roten Kreuzes. Auch viele Patienten sagten einfach „Danke“ – das DRK hatte Räume mit transportablen Klimaanlagen gekühlt.
Das Kreisauskunftsbüro des DRK (KAB) war mit fünf Kräften vor Ort und hatte dank modernster Erfassungssysteme die Zahl der Patienten und Einsatzkräfte immer im Blick. Auch eine Vertreterin des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg war den ganzen Einsatz dabei.
Am frühen Morgen lautete das Resümee, dass die Patienten schnell und vor allem fachlich exzellent versorgt waren und damit auch die Kliniken entlastet wurden, denen es an Arbeit nicht mangelte.

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