Stromausfall im Krankenhaus Bad Waldsee

Rotes Kreuz löst Voralarm aus

Aufgrund eines Stromausfalls im Stadtgebiet Bad Waldsee am Samstagabend, 27. Juli 2013, kam es auch zum Stromausfall im Krankenhaus Bad Waldsee. Um 20.38 Uhr wurde der Alarm für die DRK-Kreisbereitschaftsleitung und das DRK in Bad Waldsee ausgelöst. Da unklar war, ob eine sofortige Evakuierung des Krankenhauses Bad Waldsee notwendig wird, wurde im DRK Ravensburg sowie im Verpflegungszug in Weingarten um 21.48 Uhr ein Voralarm ausgelöst; auch die Geschäftsleitung des Roten Kreuzes wurde alarmiert.

Sofort wurden von 56 Freiwilligen, darunter einem Notarzt, mehreren Rettungsassistenten und Sanitätern sämtliche Notfallfahrzeuge in Ravensburg betankt und besetzt. Folgende Fahrzeuge warteten in Ravensburg auf den Marschbefehl:

1 Einsatzleitfahrzeug
1 Notarztwagen
1 Rettungswagen
1 Einsatzmotorrad
8 Krankenwagen
2 Krankenwagen des Katastrophenschutzes zum gleichzeitigen Transport von vier Personen
1 Technikfahrzeug

Zusätzlich waren in Bad Waldsee einige Fahrzeuge des DRK Ravensburg mit dem entsprechenden ehrenamtlichen Personal vor Ort.

Um 23.02 Uhr wurde der Einsatz jedoch seitens des sofort eingerichteten Leitungsstabes abgebrochen, da die Stromversorgung im Krankenhaus Bad Waldsee wieder funktionierte.

Zur Unterstützung des regulären Rettungsdienstes in Bad Waldsee wurde dieser sicherheitshalber mit einem zusätzlichen Rettungswagen und einem weiteren Krankenwagen über die verbleibende Nacht aufgestockt. Auch das Technische Hilfswerk bildete mit seiner Technikausrüstung eine zusätzliche Rückfallebene.

Zur Verpflegung der bereits eingesetzten Freiwilligen vor Ort wurde die Verpflegungseinheit des DRK Weingarten mit 8 Helfern noch nachts nach Bad Waldsee geschickt.

„Wir waren und sind für den Ernstfall gewappnet“ so Gerhard Krayss, DRK-Kreisgeschäftsführer. Der DRK-Kreisverband Ravensburg ist die größte Hilfsorganisation im Landkreis Ravensburg. Im Ernstfall stellt das Rote Kreuz zwei Einsatzeinheiten im Katastrophenschutz im Landkreis. In den Schnelleinsatzgruppen engagieren sich 107 Freiwillige, in den Helfer-vor-Ort-Gruppen stehen weitere 209 Sanitäter zur Verfügung. „Die Einsatzvorkehrungen liefen genau nach Plan ab“ so Dieter Deiber, Kreisbereitschaftsleiter beim Roten Kreuz.

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