Jahresbilanz 2012 des DRK-Ortsvereins

60.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Hochzufrieden mit der Leistung der DRK-Bereitschaft Ravensburg, der „Hauptsäule“ der freiwilligen Rot-Kreuz-Arbeit, sind Bereitschaftsleiter Marc Hengge und Bereitschaftsleiterin Cornelia Ammedick: Im vergangenen Jahr leisteten über 125 Menschen 3.500 Stunden Sanitätsdienst. Im ehrenamtlichen Rettungsdienst und Krankentransport retteten allein 35 Mitglieder in über 6.000 Stunden Einsatzdienst Gesundheit und Leben; bei 45 Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe wurden über 500 Stunden geleistet. Im Bereich der Breitenausbildung wurden von 19 Ausbilderinnen und Ausbildern rund 130 Kurse, Vorträge und Seminare abgehalten. Nicht zuletzt war die Leistungsgruppe der Bereitschaft Ravensburg zum ersten Mal deutscher Bundessieger des Roten Kreuzes, was die hohe Qualifikation der ehrenamtlichen DRK-Arbeit in Ravensburg unterstreicht. Damit wurden die rund 2.500 Stunden Aufwand für die Gruppenmitglieder, Trainer und Mimen sinnvoll investiert. In 7 Helfer-vor-Ort-Gruppen, die vom Ortsverein Ravensburg geleitet werden, halfen 47 Menschen im Notfall in ihrem Arbeits- oder Wohnumfeld mit qualifizierter Soforthilfe. Mit Spenden hofft man noch fehlende lebensrettende Defibrillatoren beschaffen zu können; immerhin kostet ein Gerät rund 2.000 Euro.
Im Bereich des Blutspendewesens konnte gegenüber einem Einbruch von 16 Prozent im Vorjahr von Rainer Dannemann und André Brandes bei den Blutspenden eine Trendwende eingeleitet werden. Bei 8 Blutspendeterminen wurden 3.682 Blutkonserven gespendet. Der Arbeitskreis Blutspende mit seinen 47 Mitgliedern leistete unter der Leitung von Gabriele Mühlegg rund 2.000 Stunden wertvolle Hilfe, um dieses Ziel zu erreichen.
Bei der Ravensburger Tafel, in der 50 Frauen und Männer unter der Leitung von Christine Igel und Paul Bundschuh das zehnjährige Engagement feiern konnten, wurde über 8.000 Stunden ehrenamtlich gearbeitet. Die „Lange Tafel“ am 13. Oktober 2012 auf dem Marienplatz und die besondere Unterstützung durch OB Dr. Rapp waren ein Höhepunkt in der sonst stillen Arbeit der Hilfe.
Das Jugendrotkreuz mit Nicole Daz an der Spitze wächst. Über 50 Mitglieder, Kinder und Jugendliche, sind hier aktiv. Ein Höhepunkt waren zwei Tage Schulferienprogramm mit über 100 Kindern, aber auch diverse Wettbewerbe, ein Zeltlager, sowie ein Besuch des Europaparks.
Extrem gefordert war die einzige Bereitschaft Rettungshunde mit ihrem Leiter Bernd Märkle bei mehr als 60 Einsätzen, meist in Anforderung der Polizei, etliche in Nachbarlandkreisen und bis nach Kempten und Günzburg. Mit wöchentlichen Ausbildungen und Einsätzen wurden über 8.000 Einsatzstunden unentgeltlich geleistet.
4.500 Stunden wurden in ehrenamtlicher Arbeit beim Bau eines Funkraumes unter Leitung von Mathias Beier erbracht. Für die Verwaltungsarbeit waren 5.000 ausschließlich ehrenamtliche Stunden erforderlich, die vom Vorstand, der Bereitschaftsleitung und dem Kassierer Klaus Schwärzler geleistet wurden.
Einen Wermutstropfen gibt es dann doch noch: Allen politischen Aussagen und Versprechen zum Trotz sind die Ausstattung und die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes teilweise überaltert und entsprechen nur unzureichend aktuellen medizinisch-technischen Standards.

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